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der Bundesverband der Verwaltungsbeamten des höheren Dienstes in Deutschland e.V. (BVHD) stellt sich vor.
Der BVHD und seine Mitgliedsverbände vertreten ca. 4000 Beamte des höheren Dienstes. Der Bundesverband hat sich der Arbeitsgemeinschaft der Verbände des höheren Dienstes mit anderen Berufsgruppen zusammengeschlossen, die insgesamt über 110.000 Mitglieder repräsentieren. Der Bundesverband übt seine Aktivitäten auf Bundesebene aus, die Mitgliedsvereinigungen (eigenständige Landesverbände) werden in den einzelnen Bundesländern tätig.
Der BVHD ist Mitglied im Aktionskreis Leistungsträger, einem Zusammenschluss von elf deutschen Verbänden mit insgesamt über 130.000 Mitgliedern in Deutschland. Die Aufgabe der Verbände ist es, sicherzustellen, dass gute Leistung sich lohnt und weiter möglich bleibt.
aktuell Führungskräfte regen Europäisches Wirtschafts- und Wachstumsprogramm an
Der Deutsche Führungskräfteverband ULA fordert von der Bundesregierung, die jüngsten Brüsseler Beschlüsse zur Einführung einer Fiskalunion durch konkrete Vorschläge für ein stärkeres Wachstum in allen Mitgliedstaaten der EU zu ergänzen.
ULA-Präsident Dr. Wolfgang Bruckmann erklärte dazu in München: „Ich begrüße, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Europa von ihren Vorschlägen für eine stabilitätsorientierte Fiskalpolitik überzeugen konnte. Gleichzeitig mache ich mir Sorgen: Wir dürfen uns für die Zukunft nicht allein auf die Sanierung der öffentlichen Haushalte verlassen. Diese Sanierung kann nur gelingen, wenn wir es schaffen, dass in Europa flächendeckend die Wirtschaft wächst: Nicht nur die Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion, sondern auch die einer Wirtschaftsunion ist der Auftrag aus dem Vertrag von Maastricht. Das gilt unverändert fort.“
Die Führungskräfte sehen deshalb die Notwendigkeit, zeitgleich und gleichberechtigt zur Konsolidierung der Haushalte eine Strategie zu vereinbaren, wie innerhalb der EU das Wachstum angekurbelt werden kann. „Nur Staaten mit gesunder Wirtschaftsentwicklung werden ihre Schulden zurückzahlen können und das Vertrauen von Investoren gewinnen“, so Bruckmann.
Jedes EU-Land hat Stärken. Diese müssen identifiziert und ausgebaut werden und dies kann gerade in den hoch verschuldeten Ländern nur mit Unterstützung der EU gelingen. Denn, so Bruckmann, nur ein Teil der EU-Mitgliedsstaaten hat in der Vergangenheit aus eigener Kraft die Chance genutzt, seine Wettbewerbsfähigkeit durch zureichende Investitionen in die Innovationsfähigkeit seiner Wirtschaft spürbar zu verbessern, insbesondere im Bereich der Forschung und Entwicklung.
„Jeder in der EU hat inzwischen den Ernst der Lage erkannt und weiß, dass nicht Konsum, sondern harte Anstrengungen aller Volkswirtschaften nötig sind.“
Bruckmann richtet daher einen Appell an alle Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft: “Wenn wir jetzt vereint mit großem Ernst und Beständigkeit endlich tatkräftig an die Umsetzung der Lissabon-Ziele herangehen, die ja allesamt richtig waren, kann daraus Optimismus und Stärke für die gesamte EU erwachsen. Die Entscheidungsträger Europas sind aufgefordert, schnell zu handeln und die erforderlichen wirtschaftspolitischen Ziele zu formulieren.“
